Der verwendete Verstärkungsfüllstoff
Silikonkautschuk
bezieht sich hauptsächlich auf synthetisches Siliciumdioxid, auch bekannt als Kieselsäure. Siliciumdioxid wird in pyrogene Kieselsäure und Kieselsäure unterteilt.
gefällte Kieselsäure
Die
Die Größe, die spezifische Oberfläche, die Oberflächeneigenschaften und die Struktur der pyrogenen Kieselsäurepartikel hängen von Faktoren wie dem Rohgasverhältnis, der Verbrennungsgeschwindigkeit und der Verweilzeit der SiO2-Kerne in der Brennkammer ab.
Je feiner die pyrogenen Kieselsäurepartikel sind, desto größer ist ihre spezifische Oberfläche und desto besser ist die Verstärkungswirkung, jedoch desto schlechter die Betriebseigenschaften. Umgekehrt gilt: Je dicker die Partikel sind und je kleiner ihre spezifische Oberfläche ist, desto geringer ist die Verstärkungswirkung, aber desto besser die Betriebseigenschaften.
pyrogene Kieselsäure
Pyrogene Kieselsäure ist eines der am häufigsten verwendeten Verstärkungsmittel für Silikonkautschuk. Die damit verstärkte Kautschukmischung weist nach der Vulkanisation eine hohe mechanische Festigkeit und gute elektrische Eigenschaften auf. Pyrogene Kieselsäure kann in Kombination mit anderen oder schwachen Verstärkungsmitteln eingesetzt werden, um Kautschukmischungen mit unterschiedlichen Anwendungsanforderungen herzustellen.
Im Vergleich zu mit pyrogenem Siliciumdioxid verstärktem Silikonkautschuk weist die mit gefälltem Siliciumdioxid verstärkte Mischung eine etwas geringere mechanische Festigkeit und schlechtere dielektrische Eigenschaften auf, insbesondere nach Feuchtigkeitseinwirkung, ist jedoch alterungsbeständig. Die Leistung ist besser und die Kosten der Mischung sind deutlich niedriger.
Wenn die mechanische Festigkeit des Produkts nicht hoch genug ist, kann gefällte Kieselsäure verwendet werden, gegebenenfalls in Kombination mit pyrogenem Siliciumdioxid. Die Eigenschaften der gefällten Kieselsäure werden durch die Fällungsbedingungen wie Säuregrad, Temperatur usw. beeinflusst.
Siliciumdioxid kann mit geeigneten Verbindungen behandelt werden, um eine hydrophobe Oberfläche zu erzielen. Es gibt zwei Hauptbehandlungsmethoden: die Flüssigphasen- und die Gasphasenmethode. Die Flüssigphasenmethode ist leicht zu kontrollieren, die Produktqualität stabil und der Behandlungseffekt gut, allerdings ist der Prozess komplex und das Lösungsmittel muss zurückgewonnen werden. Die Gasphasenmethode hingegen ist einfacher, die Produktqualität jedoch nicht ausreichend stabil und der Behandlungseffekt geringer.